Merkeldämmerung

So langsam nähert sich das Ende der Ära Merkel, und das ist nicht nur grundsätzlich – im Sinne eines regelmäßigen Machtwechsels zur Erreichung eines dynamischen politisch-gesellschaftlichen Gleichgewichts – , sondern im vorliegenden Fall auch wegen Merkel als Person begrüßenswert.

Nachdem die sogenannte öffentliche Meinung sowie jene, die sich gerne auf die aus ihrer Sicht vorherrschende öffentliche Meinung berufen, weil sie keine eigene haben, die Kanzlerin als quasi unantastbare Lichtgestalt gehypt haben, trauen sich nun auch die Kritiker eher zu Wort, bzw. sie erhalten die Chance, als Teil der öffentlichen Meinung differenziert wahrgenommen zu werden. Und das zurecht. Denn bei näherer Betrachtung – und dies wird sich in Zukunft aus einer größeren zeitlichen Distanz noch genauer erkennen lassen – muss man eine (sehr) kritische Bilanz hinsichtlich Merkels Leistungen, aber auch der Funktionsweise des Merkel fördernden Systems ziehen.

Das gilt nicht nur in Bezug auf ihre Handlungen, sondern viel eher noch mit Blick auf ihr Nichthandeln .

Es können hier nicht alle Themen angesprochen werden, aber einige besonders wichtige kritische Aspekte wären die folgenden: Weiterlesen

Klimadrama: Vor- und Nachgeschmack

Starkregen und Überflutungen haben einmal mehr Signale gesendet, dass die Rettung des Klimas auch – und vielleicht in erster Linie – Rettung von Menschenleben ist, darüber hinaus aber auch unseres Gemeinwesens. Aber die Zeichen zu sehen ist eine Sache, ihnen Taten folgen zu lassen offenbar eine ganz andere.

Nicht nur in Deutschland (Hitzerekorde, Überschwemmungen, Insekten- und Waldsterben, Verbreitung von pflanzlichen und tierischen Schädlingen und Krankheiten), sondern weltweit sind Veränderungen im Gange, die zwar primär „nur“ die Natur aus dem Gleichgewicht bringen, aber es ist mehr als erkennbar, dass dies die Menschheit als Teil der Natur einschließen wird und diese zwar vermutlich nicht auslöschen, aber gesellschaftliche Turbulenzen hervorrufen wird, die man sich nicht vorstellen mag.

Das alles ist von Wissenschaftlern längst dokumentiert und veröffentlicht. Aber wenn es um Information und Sensibilisierung der Massen geht, wird alles verallgemeinert und verharmlost, sowohl von den Medien als auch von den Politikern. Da las man kürzlich, dass selbst im Bereich Katastrophenschutz klar war, dass mehr getan werden müsste, dass man es aber nicht getan habe, weil die politische Meinung überwog, das könne man den Menschen nicht zumuten.

Da bleibt man dann doch sprachlos zurück, was die Verantwortungsbereitschaft der Mandatsträger unseres Gemeinwesens betrifft. Gemeint haben sie wohl eher, dass sie sich selbst nicht der Gefahr aussetzen wollten, sich unbeliebt zu machen und nicht wiedergewählt zu werden. Wohl zumutbar erscheint es ihnen offenbar, die Menschen unvorbereitet ins Verderben laufen zu lassen …

Der Nachgeschmack aus dem, was die Bundes- und Landesoberen alles nicht getan haben und die lokalen W/Bürdenträger überfordert, sowie der Vorgeschmack der bisherigen Probleme auf das, was auf uns zurollt, kann nur eines bedeuten: Wenn wir mehr als nur Statisten im zu erwartenden Klimadrama sein wollen, dann muss die Zivilgesellschaft sich organisieren und wehren. Und zwar nicht mehr nur mit Appellen an das Gutmenschentum in uns, das wir mit ein paar Spenden verwirklichen, sondern mit konkreten Maßnahmen und persönlichem Engagement.

Dass die Uhr tickt, ist kein Hirngespinst von ein paar Verwirrten, und die gedankliche und gefühlsmäßige „Übelkeit“, die Vor- und Nachgeschmack verursachen, darf nicht zu lähmender Angst und Verdrängung führen. Die Sintflut ist vor uns, und wer sich nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ verhält, sollte sich nicht wundern, dass er in ihr ertrinkt.

Da Klima und Natur aber nicht zwischen Willigen und Unwilligen unterscheiden (können), bedeutet das auch: Es wird zunehmend interne und internationale Konflikte zwischen diesen Gruppen geben (müssen), denn es kaum vorstellbar, dass die Handlungswilligen sich von den nicht Einsichts- und Verzichtsbereiten in den Untergang treiben lassen werden. Und erst recht wird dies der Fall sein, wenn Massenmigration von Flüchtlingen aus nicht mehr bewohnbaren Erdteilen einsetzt.

Wer jetzt auf Zeit spielt, rettet sich vielleicht in ein paar verbleibende Luxusjahre und muss den Ärger nicht mehr ausbaden. Diese Zeit wird den kommenden Generationen (inkl. den bereits Geborenen unter 30) aber teuer zu stehen kommen.

Die nächste Bundestagswahl ist die letzte Gelegenheit, einen radikalen Änderungsprozess aufgrund unserer Einsichtsfähigkeit in Gang zu setzen. Noch eine Wahlperiode zu verschenken können sich Deutschland und die Welt nicht leisten. Wer sich den herben Vorgeschmack nicht zu Herzen nimmt, den wird der bittere Nachgeschmack der Versäumnisse irgendwann radikal einholen.

Biologisches Risiko Mensch

Bisher dachte man, die natürliche Umwelt sei das schwächste Glied in der ökologischen Kette. Durch Corona haben wir gelernt, dass es der Mensch selbst ist. Zwar wussten wir, dass er der Zerstörer ist, aber die Menschheit glaubte überwiegend, sie werde durch ihre Macht über die Technik überleben. Jetzt wissen wir, dass die Biologie des Menschen seine Schwachstelle ist.

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Auf Gedeih und Verderb!

„Um Leben und Tod!“ Darum geht es nach offizieller Aussage bei den drakonischsten Eingriffen in das soziale Leben, die unsere Gesellschaft in Friedenszeiten je erlebt hat.

Beim Kampf gegen den Corona-Virus geht es natürlich auch darum, Menschenleben zu retten. Aber in Wirklichkeit soll damit das politische und wirtschaftliche System gerettet werden, dem wir uns auf Gedeih und Verderb ausgeliefert haben. Weiterlesen

Angstkollektiv

Die Warnrufe der Umwelt- und Klimaschützer, der Wirtschafts- und Sozialweisen, der Wissenschaftler und Philosophen usw. werden lauter und dringender. Aber die große Mehrheit der Bevölkerung (es soll hier nur die Rede sein von Ländern, in denen entsprechende Informationen überhaupt zugänglich sind bzw. verbreitet werden) verhält sich trotzdem weitgehend irrational und ist offenbar nicht bereit bzw. dazu in der Lage, geeignete Rettungsmaßnahmen zu treffen.

Die Gründe für diese Negierung und Passivität sind sicherlich vielfältig. Mein persönlicher Erklärungsansatz leitet sich aus der Idee bzw. Überzeugung ab, dass die Menschen (zumindest unbewusst) Angst haben, dass zudem Menschenkollektive sich analog zum Einzelmenschen verhalten (Sozial- und Individualverhalten spiegeln sich), und dass daher Angst als prägendes Element menschlichen Verhaltens auch eine brauchbare Erklärung für unser kollektives Verhalten im Zusammenhang mit dem Klimadrama darstellen kann.

In der Tat führt Angst beim Menschen typischerweise zu i. W. fünf möglichen Verhaltensweisen, die man auch auf kollektiver Ebene als Erklärungsansatz wiederfinden kann. Weiterlesen

Künstliche Dummheit

Ich habe mich schon öfter über Dummschwätzerei und Künstliche Intelligenz ausgelassen. Der folgende Text von Harald Welzer (Quelle s. unten) geht in dieselbe Richtung und ergänzt das bestens:

[…] „Die fröhliche Unbedarftheit in Sachen Wirklichkeit ist symptomatisch für die gesellschaftliche Debatte über die Digitalisierung – sofern man von einer solchen überhaupt sprechen kann: Auf der einen Seite gibt es die Bequemlichkeitsreklame der Digitalwirtschaft, die Bedürfnisse zu befriedigen behauptet, die man kurz zuvor noch gar nicht hatte; auf der anderen Seite mit Spezialwissen ausgestattete Warner […], die alarmieren, aber den smarten betrieb in keiner Weise stören. Dazwischen: wenig oder nichts.

[…]  Die Entscheidung über ihren Einsatz kann nicht durch das Vorhandensein der Technologie begründet werden. Die Digitalisierung wirkt sich, wie jede andere Technologie, nach ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Gebrauch höchst unterschiedlich aus, weshalb wir Digitalisierung endlich als gesellschaftspolitische Frage begreifen müssen […].

Und beim meist wenig kenntnisreichen Schwadronieren über 4.0, 5G oder KI werden schwach begründete, aber bestens finanzierte Interessen artikuliert, die Benutzeroberfläche des demokratischen Rechtsstaats upzudaten. Und war, wie bei Updates so üblich, ohne zu fragen, wer die eigentlich haben möchte. Und warum.

Das alles ist unterlegt mit einem Solutionismus, der die Welt nur insoweit zur Kenntnis nimmt, als sie in lösbare Probleme filettierbar ist. Ob und für wen diese Probleme Probleme sind oder in welchen Kontexten und Handlungsketten sie entstehen, tritt dabei nicht in den Blick. Alles, was in diesem Sinn dirty, also nicht binär ist, fliegt raus. Das erzeugt allerdings erst wirklich Probleme.

[…] Die Zuständigkeit der Profis beschränkt sich auf die Lösung von Problemen, deren Kontexte sie nicht interessieren oder zu interessieren haben. Das schon hinlänglich bekannte Problem der organisierten Unverantwortung erreicht hier eine neue Stufe.

Wenn auch ansonsten allerorts nach der Devise „Digitalisierung first, Nachdenken second“ gehandelt wird, muss die Absenz einer öffentlichen Aufmerksamkeit, geschweige denn einer Debatte doch irritieren. […]

Vielleicht ist es ja auch so, dass diese ganze Start-up- und Innovations- und Disruptionsberauschtheit die Menschen zunehmend unter Vollzeitablenkung stellt und kaum noch jemand in der Lage ist, zwischendurch mal einen klaren Gedanken zu fassen. Einen Gedanken etwa dazu, dass in der Demokratie der flächendeckenden Implementierung einer Großtechnologie eine Auseinandersetzung vorangehen muss, ob man das eigentlich will und wenn ja, wie und wofür. Das heißt: Nach einer vielleicht nicht so überraschenden Überwältigung durch all die Formen, in denen die Digitalisierung nachgerade über uns kommt, ist es jetzt mal Zeit, die Dinge politisch zu sortieren, und zwar nach Maßgabe der Frage, was von den zweifellos hervorragenden Möglichkeiten dieser Technologie für das zivilisatorische Projekt nützlich ist und was nicht.

[…] Wenn man Digitalisierung gesellschaftspolitisch wendet, füllt sich der Raum zwischen Euphorie und Alarmismus mit der Frage, wer wir als Gesellschaft sein wollen und wo uns die Technik dabei nutzt.

Solcher von der Frage nach ihrem zivilisatorischen Sinn geleiteter Einsatz digitaler Technologie wäre großartig. Das zivilisatorische Projekt der Moderne ist der schon ganz gut gelungene Versuch, die Verhältnisse zwischen den Menschen zu verbessern. Das aber geschieht durch soziale Intelligenz – durch rechtsstaatliche Ordnungen und Verfahren, funktionierende Institutionen, abwählbare Regierungen und einiges mehr.

Im Augenblick wedelt der Schwanz mit dem Hund. Sich von Algorithmen vorschreiben zu lassen, wie man leben soll, ist der Wiedereintritt der Menschen in die selbstverschuldete Unmündigkeit. Man könnte auch sagen: in künstliche Dummheit. Eine mündige Gesellschaft versteht Digitalisierung nicht als Schicksal, sondern als Gestaltungsaufgabe.“

(Harald Welzer, Künstliche Dummheit, ZEIT 15.8.2019, S. 6)

Menschheitssinn und Menschendemut

Wir Menschen – zumindest in den westlichen Zivilisationen – betrachten uns mit größter Selbstverständlichkeit als etwas Spezielles, ja sogar Einzigartiges, sowohl auf unserem Planeten als auch im uns bekannten Universum. Und ebenso selbstredend verbinden wir mit diesem Sonderstatus eine positive Bedeutung.

Dabei haben die Wissenschaften uns ausreichend Erkenntnisse beschert, die uns nicht nur wesentlich bescheidener auftreten, sondern demütiger mit dem Sinn unseres Daseins beschäftigen lassen sollten.

Die Astronomie z. B. hat dem Menschen als erste eine Reihe von Demütigungen beschert: Zuerst verschob sie die Erde aus dem Zentrum der Welt auf eine Bahn um die Sonne. Dann verzwergte sie die Sonne zu einem unbedeutenden Stern am Rande einer mittelgroßen Galaxie. Diese wiederum positionierten Astronomen bald in ein Universum, in dem es vor Galaxien so wimmelt. Von der Menschheit bleibt da allenfalls Nanostaub.

Die Genetik (inkl. Paläogenetik) machte dasselbe im Kleinen mit der Rolle der Menschen auf diesem Globus: Es ist gar nicht so lange her, dass wir uns vom Tier zum homo sapiens entwickelt haben, sodass auch heute noch 99% unseres Erbguts mit dem der Mäuse übereinstimmt.

Gesellschafts- und Verhaltenswissenschaften haben uns gezeigt, wie unbewusst, irrational, aggressiv, verantwortungslos usw. unser individuelles und kollektives Verhalten ist. Naturwissenschaft und Technik haben uns eine unvergleichliche Macht über das Naturgegebene verschafft, aber es wird immer deutlicher, dass die Auswirkungen unserer Erfindungen zunehmend unbeherrschbar werden, insbesondere weil wir von der Komplexität des Geschaffenen überfordert sind, da die Realität – auch die von Menschen geschaffene – sich schneller entwickelt als die menschlichen Fähigkeiten zum Umgang mit dieser.

Und nicht zuletzt sind die mentalen Modelle, nach denen wir unser Zusammenleben gestalten, und die Instrumente, derer wir uns dabei bedienen, zu einseitig und simpel, um ein friedvolles und geordnetes Miteinander zu schaffen, das auch die Lebensgrundlagen nicht nur der Menschen, sondern auch der gesamten Natur, nachhaltig sichern würde. Weiterlesen

dann

wenn die zeit kühlgesinnt
ohne halt sich vorwärts schiebt
und die kraft nicht zum widerstand reicht

wenn die zeit verrinnt,
und das jetzt zerstiebt,
fahrig, flüchtig und bleich,

wenn die zeit beginnt,
in der es kein später mehr gibt,
und wenn doch, dann nur jetzt gleich,

wenn die zeit sich verdünnt
und die erinnerung trübt,
und ein tag dem anderen gleicht,

wenn die zeit sich krümmt
und den rückzug übt,
weil das ende fast erreicht,

dann …
ja dann …
was dann?

Great, Greater, Greta

Die Persönlichkeit von Menschen, insbesondere ihre Ein- und Weitsichtsfähigkeit, erkennt man besonders gut dann, wenn etwas Ungewöhnliches geschieht und sie nicht mehr ihre eingeübten Routinen abspielen können.

Die „Fridays For Future“-Schüler-Demos sind hierfür ein probates Beispiel.

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Worum es wirklich geht

Die drängendste Frage der heutigen Zeit lautet nicht mehr, wie wir leben wollen und werden, sondern ob wir überleben werden.

Dabei geht es um mehr als nur ums Klima oder das Artensterben, nämlich um die Systemstabilität der Natur, deren integraler Bestandteil wir Menschen sind, allerdings mit der Besonderheit, dass wir der Störfaktor sind, der in immer stärkerem Maße dazu beiträgt, das System aus dem Gleichgewicht zu bringen: Überbevölkerung, grenzenloser Konsum, Verschwendung und Ressourcenausbeutung, Beschleunigung und Globalisierung, ineffiziente politische Systeme, die nicht in der Lage sind, das Gemeinwohl (und nicht Klientelpolitik) als zentrales Aufgabenfeld zu etablieren, verstärkt durch den Verlust ausgleichender moralischer und religiöser Werte, das Vorherrschen von Nationalismen, Regionalismen und Egoismen, Technikabhängigkeit gepaart mit Machbarkeitsphantasien, und nicht zuletzt die einseitige Fixierung auf die Wirtschaft und Reichtum bzw. Wohlstand – Die Mischung all dessen führt den Globus in eine Zukunft, die nichts Gutes verheißt.
Nun ist es nicht so, dass all diese Faktoren nicht bekannt wären. Wenn man aber die Welt um sich herum beobachtet, stellt man fest, dass diese Erkenntnisse zu viele Menschen nicht erreichen, dass die Kundigen (inkl. derjenigen, die es wissen könnten, wenn sie offen dafür wären) es oft nicht wahrhaben wollen, und dass die Handlungswilligen keine ausreichende Macht besitzen, Änderungen herbeizuführen (wenn sie nicht ohnehin schon der Mut verlassen hat).
Die Folgen dieser Erkenntnis- und Handlungsunfähigkeit kann man jeden Tag bestaunen: Wenn selbst eines der reichsten Länder der Erde lieber die Umwelt weiter verpestet, statt einige Tausend Arbeitsplätze im Kohletagebau sozialverträglich (d. h. durch alle finanziert) zügig abzubauen, oder wenn man sich scheut, den Aktionären der Dieselautobauer einen Teil der Gewinne bzw. Dividenden vorzuenthalten, um damit Umweltschäden zu vermeiden, was soll man dann von den anderen erwarten?
Wenn die Reichen nichts abgeben bzw. auf nichts verzichten wollen, und die Armen leben wollen wie wir, dann wird alleine das den Globus in kürzester Zeit aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn dann noch ein paar verrückte politische Führer glauben, soziale „Probleme“ mit Gewalt lösen zu können, dann droht uns in der Tat einiges von dem, was man in Science-Fiction-Filmen schon bewundern kann.
Sind die westlichen Gesellschaften (und die ihrem Vorbild nacheifernden) mit ihrer Fokussierung auf die falschen Themen und Werte (von Liberalität über Wirtschaftswohlstand bis Geschlechtlichkeit) vielleicht schon so dekadent, dass sie sich selbst nicht mehr am Schopf aus dem Sumpf der Naturzerstörung ziehen können? Weiterlesen