Ich hatte mir vorgenommen, nicht mehr auf jede Dummheit in Sachen TTIP&Co zu reagieren (siehe TTIP-Wahn), aber Josef Joffes ‚TTIPleite‘ (ZEIT 22.9.2016, S. 10) ist ein so wirres Gedankengemisch, wie es ein Primitivpopulist ärger nicht mixen könnte. Von differenzierender Analyse kann hier keine Rede sein, schon gar nicht von einem fundierten Plädoyer für eine Sache, die zwar eindeutig abzulehnen, aber einer ernsthaften Auseinandersetzung würdig ist.
Mit dem Vertragswerk, seinen Voraussetzungen und möglichen Wirken – also den Fakten – setzt Joffe sich in der Tat keine Sekunde auseinander. Vielmehr assoziiert, amalgamiert und schwadroniert er wild drauflos. Weiterlesen

Mit diesen durchaus vernünftigen, wenn auch nicht gerade originellen, Feststellungen endet ein Artikel von C. van Lijnden in der ZEIT vom 7.4.16. Die Einseitigkeit der ‚Diskussion‘, die der Autor bemängelt (er meint vermutlich die ‚vorgebrachten Argumente‘, aber das ist noch der kleinste Patzer) bereichert er selbst aber keineswegs mit einer differenzierten Analyse, sondern mit Scheinargumenten, Denklücken und logischen Fehlern zuhauf.