Neulich war ich mal wieder im ICE unterwegs: Vierer mit Tisch, Gangseite, niemand links und gegenüber, also Smartphone ausschalten, Beine langmachen, Buch rausholen und ein paar gemütliche Stunden verbringen.
Der Mann schräg gegenüber werkelte an seinem Notebook und fiel zunächst nur dadurch auf, dass er gelegentlich seufzte. Das wurde allerdings zusehends lauter und ähnelte schon mehr einem Stöhnen. Dann beging ich den Fehler, Augenkontakt aufzunehmen, in der Hoffnung, ihm dadurch klarzumachen, dass er nicht alleine sei. Dummerweise interpretierte er das als Aufforderung zum Gespräch.